Ich habe gekocht…

Ich habe gekocht! Nun wird sich der ein oder andere geneigte Blogleser denken “Ja und?!?” – und ihr habt auch recht. Was is da jetzt so Besonderes daran? Nun. Wenn man die letzten gefühlten 70.000 Jahre in einer immer mehr heruntergekommenen Wohnung gelebt hat in der es an russisches Roulette gegrenzt hat den Gasherd bzw. -backofen zu befeuern – aus sorge um den dann befürchteten erstickungs- oder explosionstod (jaja ich übertreibe) – dann ist das schon eine “Leistung” wenn man in der neuen Wohnung – mit E-Herd – auch endlich mal den Backofen in Betrieb nehmen kann.

Das hab ich nun auch gemacht und ihn gleich mit etwas leichtem eingeweiht. Ich habe _das hier_ nachge”kocht” – Ich nenns mal gefülltes Pizzabrot. Pizzabällchen würds aber fast noch besser treffen.

Ihr braucht dazu folgendes:

1. Fixfertig-Pizzateig aus dem Kühlregal. (ihr könnt natürlich auch selber Teig machen, aber ich wollts jetzt mal nicht übertrieben) – Eine Packung reicht eigentlich.

2. Knoblauchbutter

3. Mozzarella

4. Paprikawurst oder -salami. Ihr könnt aber auch jeden anderen Belag nehmen, den ihr wollt. Ich werd nächstes mal Champignons probieren für die etwas vegetarischere Variante

5. Tomaten-Basilikum-Sugo (nicht im Bild)

Schneidet euch halbwegs gleichförmige Stücke vom Pizzateig runter und belegt sie mit eurem Belag und einem Stück Mozzarella. Danach macht die Dinger zu (und schaut nach ob sie auch wirklich “dicht” sind ;) sonst rinnt euch später der Käse “um die Ohren”

Sobald die ersten paar Fertig sind nehmt eine Backform (ich hab eine Kuchen-spring-form von IKEA genommen, weil ich sonst keine hab) und bestreicht sie vorher mit Knoblauchbutter.

Die fertigen Bällchen solltet ihr dann tunlichst auch halbwegs gleichmässig mit Knofibutter bestreichen. Ich empfehle ganz dringend einen Pinsel dafür. Ich hab keinen und dadurch hat sich die Butter nicht gut verteilt und hat dann für dünklere und hellere Stellen gesorgt. Das hat zwar dem Geschmack keinen Abbruch getan, aber es hat optisch nicht mehr soviel hergegeben :)

Belegt eure Form bis ihr zumindest eine Schicht zusammenhabt.

Dann deckt die Form mit einem Küchentuch ab und heizt in der Zwischenzeit euren Backofen auf 200°C vor. Wenn das passiert ist dann rein mit dem Teil (ohne Küchentuch!) und 20 Minuten backen. (Ihr könnt nach 15 das erste mal reinschaun obs denn eh gut passt) – Nehmt euch in Acht vor dem Knoblauchbutterduft der Eure Wohnung durchströmen wird :D

Fertig

Fertig!

Macht das Sugo warm und reicht es in einer Dip-Schüssel dazu. Fertig ist das Fingerfood :)

 

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