Daily Archives: 26.04.2010

Öffentliche Verkehrsmittel Wären So Cool Ohne Fahrgäste!

Ja, ernsthaft. Wer mir auf Twitter folgt, weiss wie sehr mich manchmal meine Mitreisenden aufregen können. Mein erster Rucksack-Post in diesem Blog war ja da schon ein kleiner Vorgeschmack darauf. Aber jetzt ist wiedermal der Tag gekommen, wo ich das Bedürfnis hab jemandem eine aufs Maul zu hauen.

Mein Feindbild ist der gemeine U-Bahn-Egoist, kurz “Arschloch” genannt, umgangssprachlich auch “Sackratte”. Kommt aber in beiden Geschlechtern vor – das wollte ich nur mal erwähnen.

Der gemeine U-Bahn-Egoist setzt sich mit Vorliebe an einen gang-seitigen Platz bei dem der fenster-seitige Nachbarsitz noch frei ist. Das macht er, weil er ja schon in Fünfzehn Stationen aussteigen muss, und es ihm nicht zuzumuten ist, dass er dann vom Fensterplatz aus vielleicht an anderen Menschen vorbei ins Freie gehen muss. Also bleibt er da auf seinem Arsch sitzen.

Besonders gewiefte Exemplare dieser Spezies haben es sich angeeignet ihr mitgebrachtes Gepäckstück – und sei es nur ein Handtäschchen oder eine Brillenschachtel auf ebendiesen freien Fensterplatz zu leben um ihr Territorium zu markieren und den Platz als “MEINER!” zu kennzeichnen. Diese “Im-Urlaub-In-Caorle-Am-Hotelstrand-Liegen-Mit-Handtuch-Besetzer”-Variante des gemeinen Arschlochs legt also diese Unart auch nach dem Urlaub nicht ab.

Dann wären da noch die Rolltreppen-Pfropfen.
Ihr kennt das bestimmt. Ihr steht auf der Rolltreppe und nähert euch dem Ende, da steigt die Person vor euch von der Treppe nur um dann SOFORT STEHENZUBLEIBEN und sich von diesem thrilligen Fahrerlebnis mal ne halbe Stunde lang zu erholen. *MÄÄÄÄÄP* Hey Ihr Schwachmaten. Wenn Ihr von der Rolltreppe runtersteigt dann geht mit unverminderter Geschwindigkeit weiter bis ihr irgendwo seid, wo ihr niemanden mehr stört. Es gibt nichts Schlimmeres als schon in der Mitte der Strecke zu sehen, dass da vorne einer den Ausgang blockiert.

Wisst ihr, die Rolltreppe bleibt nicht stehen hinter euch, nur weil ihr auch stehen bleibt, das bedeutet: MENSCHEN WERDEN AUF EUCH DRAUFGESCHOBEN, ALSO VERPISST EUCH VERDAMMT NOCHMAL! (oder lebt damit, dass ihr demnächst zu Boden gestossen werdet oder unsanft weggerempelt oder einfach übertrampelt)

Hier liegt mein Kaffee. Danke du Kuh.

Nächster Spezialfall: “Oh, sie sind auch auf diesem Planeten? Tschulligung” – Einsteiger die nicht warten können.
Ja Herrgottsakra, glaubt ihr wirklich nur vom schnellen Einsteigen werdet ihr schneller am Ziel ankommen?

Jedem wiener U-Bahnfahrgast sind diese Worte ein Begriff “Lassen Sie bitte zuerst die Fahrgäste ungehindert aussteigen” – ist das denn so schwer zu beherzigen? Ich kann es nicht leiden wenn sich mir jemand beim Aussteigen in den Weg stellt. Das nächste mal werd ich dich übern weg rennnen. Egal wer Du bist. Jung, Alt, Mann, Frau, Scheissegal – Du liegst danach aufm Boden, WEIL DU IM WEG STEHST DU PISSNELKE!

Rempler im Allgemeinen: Habt ihr eigentlich alle keine Augen im Kopf? Wenn ja, dann zieht euch wenigstens eine Armbinde für Blinde über, am besten auch noch den weissen Stock dazu. Und nein, es tut mir leid, aber “ich will neben meiner Freundin gehen, egal was passiert” IST KEINE AUSREDE FÜR REMPELN! Besonders nicht, wenn Du blöde Bitch mir dadurch gegen den Oberkörper stösst, vor dem ich zufällig den ETWA 75 GRAD HEISSEN KAFFEE HALTE. Nochmal für alle zum Mitlesen. ICH BIN GESTANDEN. Und diese egoistische Frau, die offenbar untrennbar mit der seite ihrer Freundin verbunden war, MUSSTE mich leider anrempeln, sonst hätte sich in einem endlos mächtigen Vortex ein schwarzes Loch zwischen den beiden Frauen aufgetan und hätte den Planeten verschluckt. Und das Alles nur, weil ich da im Weg stand. Entschuldigung, Bitch!

Und was ich von Rucksäcken in öffentlichen Verkehrsmitteln halte, das könnt ihr HIER nachlesen.