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#30days: Day 26 — Your week, in great detail

Na gut, na gut

Eigentlich hätte ich ja gute lust diese #30days Sache still und heimlich hier versumpern zu lassen, aber es fällt ja einigen hier auf, dass da noch was fehlt. Also schreiben wir mal über diese Woche. Und weil ich in den letzten Tagen immer noch kein geordnetes Zeitgedächtnis errungen habe kommt alles wieder mal in Form von “Bulletpoints” :)

  • Arbeiten :)
  • ich habe gelacht, ich habe geschmunzelt und ich habe geweint. ich habe mich geärgert und ich hatte angst.
  • ich habe jeden Tag mit meiner besseren Hälfte geskyped. (ja, das ist jetzt ein verb und aus!)
  • ich habe am Samstag einen Ausflug gemacht
  • zu ihr
  • es war wundervoll.
  • ich war shoppen, in graz, in der SCS (jaja, die haben auch sowas, nur heissts “Shopping City Seiersberg” und nicht “Süd”)
  • ich hab endlich meinem Mädchen ihr Valentinstagsgeschenk überreichen können
  • ich hab aber auch das gefühl, dass die Lindt-Schoki eigentlich schnurz-piep-egal war, der Kuss der danach kam, war einfach mal viel wichtiger (für mich wars so)
  • ich bin 882 km an einem Tag gefahren.
  • die letzten 200km habe ich halluziniert :))
  • ich kenne jede Raststation zwischen hier und “ihr”
  • an zwei davon bin ich bislang noch NICHT stehengeblieben
  • Raststättenkaffee ist gar nicht so ekelhaft wie ihr alle glaubt
  • (und er ist besonders ultra-super-lecker wenn man noch 90 minuten autofahrt vor sich hat und nicht mehr weiss ob das ein Auto oder zwei Motorradfahrer sind, die da vor einem fahren)
  • Die Woche war cool – die nächste könnte noch cooler werden

#30days: Day 25 — Your day, in great detail

Haahahahahaha… dass es ausgerechnet einen Sonntag erwischt. Eins gleich vorweg: Uhrzeiten weiss ich keine mehr.

  • Irgendwann in der Früh geweckt werden, von der Liebsten
  • Nach ein bisschen Guten-Morgen-Pep-Talk aufstehen und dann mal die Küche heimsuchen
  • Kaffee, Semmel und Butterbrot. Frühstücken.
  • Vor den Mac setzen und im Google Reader rumstöbern
  • Glotze an. Runtergeladene Serien schauen
  • Von meinem Mädel verabschieden – sie hat weg müssen – Familienverpflichtungen
  • Buchlesen
  • Buchlesen
  • Hunger kriegen – Küche ruft
  • Kartoffel schälen, Blutwurst schneiden
  • Kochen, Braten
  • Essen – Feststellen, dass es viel zu viel ist
  • Mädel in Skype wieder in Empfang nehmen
  • “Küchenchefs” auf VOX “gemeinsam” ansehen
  • Solitär spielen
  • Bett

unspektakulär, gell? Ja, das kommt davon wenn man mich nach dem lazy sunday fragt :p

#30days: Day 24 — Whatever tickles your fancy

Mah, ich bin grad sowas von in un-laune hier irgendwas fancy-tickeliges zu posten :p

Aber während ihr darauf wartet, dass ich etwas sinnvolles poste, zieht euch doch bitte mal die Podcasts von Tim Pritlove rein :) Das is ein bisschen so der Leo Laporte der deutschen Podcast Szene

Sehr zu empfehlen ist zB “Not Safe For Work”

#30days: Day 23 — A YouTube video

Der Abschied von einem – meiner Meinung nach – sehr guten Fernsehsender was “Wissens-TV” anging. Leider wurde er durch “Unterschichtenfernsehen” ersetzt. In diesem Video seht ihr die letzten Sendeminuten von XXP und die ersten von DMAX. Andersrum wärs besser gewesen

httpv://www.youtube.com/watch?v=yiqX7iduV0A

#30days: Day 22 — A website

Yes. Ich glaube DAS wird ganz einfach. Ein riesengrosses Forum, zu fast jedem Gebiet eigene Threads und viel Spass – manchmal auch viel Hilfe. Also ein bisschen so wie 4chan, aber mit Usernamen :)

http://www.somethingawful.com/ (die Startseite ist nichts besonderes, erst nach dem Forum-Link offenbart sich das ganze Ausmass :D)

#30days: Day 21 — A recipe: BIGOS!

Haha! Jetzt kriegt ihrs kalt-warm :D Naja, eigentlich nur warm.
Ich präsentiere. BIGOS (liest sich so wie mans schreibt) Das polnische Nationalgericht mit viel Kraut und Fleisch und und und….

Die folgenden Zutaten sind für 5 Personen und für die Basisvariante davon. Mein Papa schafft es auch in einer weit ausgebauten Version 3 Tage lang daran zu kochen :)


Ihr braucht:
500 g Sauerkraut
500 g Weißkohl
600 g Fleisch (Kalb, Rind, Schwein, Pute)
200 g Cabanossi
50 g Speck, fetter
150 g Speck, durchwachsener
200 g Schweineschmalz
¼ Liter Öl
50 g Steinpilze, getrocknet
250 g Zwiebeln
300 ml Rotwein
7 g Wacholderbeeren
Lorbeerblätter nach Geschmack
3 g Piment (Pulver oder zerstoßene Körner)
Knoblauch nach Geschmack (ich nehme 1/2-1 Knolle)
70 g Backzwetschken ohne Kern

Fleisch und Wurst einerseits und Sauerkraut und Kohl andererseits stehen im Verhältnis von etwa 4:5.
Wer genügend große Töpfe hat, kann auch die doppelte oder dreifache Menge Bigos zubereiten.
Bigos eignet sich zum Einfrieren und schmeckt aufgewärmt besonders gut. Zubereitungsdauer ca. 2 1/4 bis 2 1/2 h, davon ca. 30 min. für die Vorbereitung, 1h für Schmoren des Sauerkrauts, 1h für Sauerkraut plus Kohl.

Den fetten und den durchwachsenen Speck getrennt klein würfeln. Fleisch versäubern und würfeln (Gulaschgröße). Fetten Speck in einer Pfanne auslassen. Später den durchwachsenen Speck dazu geben und mitbraten. Fleisch im Speck kräftig anbraten und zur Seite stellen.

Inzwischen das Sauerkraut kräftig ausdrücken; den Saft auffangen und beiseite stellen. Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Sauerkraut darin schmoren (Küchenwecker auf 1h stellen und starten). Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Bald auf kleinere Flamme schalten. Die trockenen Pilze und das Fleisch zum Bigos (Sauerkrauttopf) geben. Zwiebeln hacken und in einer Pfanne glasieren (nur gelb; nicht bräunen). Backpflaumen vierteln. Mit den Zwiebeln zum Bigos geben. Bigos zunächst nicht salzen oder pfeffern. Wurst in Scheiben schneiden und dazu geben.
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Piment dazu geben. Kohl kleinschneiden und in getrenntem Topf mit Öl anschmoren. Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Wenn der Küchenwecker abgelaufen ist, erneut für 1h starten. Kohl unter den Bigos mischen. Knoblauchzehen schälen, in Scheiben schneiden oder hacken. Unter den Bigos mischen.

Jetzt abschmecken und würzen (nicht früher, weil auch die übrigen Zutaten, insbes. die Wurst würzt). Bigos regelmäßig aufmischen; er brennt leicht an.

Mit saurer Sahne/Schmand servieren.

Besser noch: Kalt werden lassen. Am nächsten Tag aufgewärmt servieren. Wer weniger Kalorien will, muss an Speck und Öl sparen. Das sind aber wesentliche Geschmacksvermittler. Der Bigos wird dann gekocht statt geschmort.