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“Drei” hat meinen 3G-Button gekillt. Die Lösung

ACHTUNG! iOS 7.1 Benutzer berichten, dass das Downgrade des Carrier Profils im Moment nicht funktioniert. Ich habe das selbst nicht nachgeprüft, aber es kann gut sein. Wer also seinen 3G Button liebt, macht das Update nicht, oder wechselt den Betreiber
(eh die gscheitere Wahl)

Update 11.9.2014: Es gibt wieder eine Methode, die IPCC Files ins Telefon zu spielen. Man muss jetzt allerdings einen weiteren Befehl Ausführen. Näheres hier

Hellas,

Weil wir hier in Österreich einen komplett realitätsbefreiten Netzbetreiber namens “Drei” haben, der letztens im Connect Netztest den gleichnamigen Platz belegte (gegenüber Platz 1 im Vorjahr endlich eine willkommene Anpassung an die Realität), hat dieser auch beschlossen kurzerhand allen seinen Kunden, die ein Apple iPhone besitzen, die Möglichkeit zu nehmen, die 3G-Funktion auszuschalten.

Wozu sollte das gut sein? Nun. Wer schonmal im Netz von 3 war, weiss wie abgrundtief schlecht die Empfangssituation wird, wenn man sich mal IN ein Gebäude bewegt. Im Gegensatz zu allen anderen Betreibern hierzulande, betreibt 3 nämlich nahezu KEIN eigenes 2G-Netz, sondern nur 3G. Wenn ein Kunde doch mal keinen Empfang haben sollte (sehr oft) wird im Netz von T-Mobile Österreich geroamt.

Drei will mit diesem Update verhindern, dass man sich in “empfangsschwachen” Situationen bewusst für 2G entscheidet und daher haben sie einfach mal den 3G Button verschwinden lassen.

Für alle die übereifrig das “Betreiberupdate” schon angenommen haben und gerne ihre Wahlfreiheit zurück hätten, hier eine kurze Anleitung:

  • Voraussetzung: iTunes muss mit einer speziellen Option gestartet werden. (im sogenannten Carrier Testing Mode) 
  • Windows User müssen bitte den Startlink für ihr Itunes ergänzen: “C:Program FilesiTunesiTunes.exe” “/setPrefInt carrier-testing 1” (mit den Hochkommata)
  • Mac User müssen die Terminal.app Starten und folgendes eingeben:“defaults write com.apple.iTunes carrier-testing -bool YES” (ohne Hochkomma)
  • Danach iTunes neu starten.
  1. iPhone an iTunes stöpseln (und vielleicht gleich ein Backup machen – zur Sicherheit – brauchen tut mans eigentlich ja nicht für diese Prozedur)
  2. Währenddessen –> DAS HIER (3-Kunden) oder DAS HIER (ex-Orange-Kunden) <– runterladen. (Das sind die Betreibereinstellungen VOR dem Update).
  3. Wenn das Backup fertig ist (oder wenn man keins macht) in iTunes mit gedrückter
    alt- (Mac) oder SHIFT-Taste (Windows) auf “Wiederherstellen” klicken.
  4. Die eben heruntergeladene .ipcc Datei auswählen und damit “wiederherstellen” – es werden nur die Netzbetreiber-Einstellungen aktualisiert/wiederhergestellt, nicht euer ganzes Telefon. Keine Angst!
  5. iPhone neu starten
  6. Diesmal das Betreiberupdate NICHT annehmen
  7. Als Drei Kunde bei Drei Stress machen, dass sie diese Einstellung zurücknehmen sollen, weil euch jetzt der Akku nur mehr halb so lang hält, oder ihr unerreichbar seid oder beides… Denn genau das passiert jetzt neuerdings.

iPhone5 – Ja, Bitte!

Ich glaube ich bin nicht allein, wenn ich sage, dass ich mir das iPhone 5 kaufen werde. Und ich weiss das jetzt schon. Es ist auch eine “umgekehrte” Kaufentscheidung. Ich warte nicht auf nagelneue, ultramoderne überdrüber Killerfeatures, weil meine Entscheidung zu 99% schon feststeht. Das restliche 1% Unsicherheit ist die – sehr unwahrscheinliche – Chance, dass Apple etwas in das iPhone einbaut, was ich absolut nicht will. Read more »

Jetzt orakel ich mal…

Apple Logo So. Weil die Blogosphere gerade mal ganz furchtbar viel am Rumraten ist, was denn bei der heutigen WWDC Keynote von Steve Jobs ab 19 Uhr präsentiert wird; schreib ich halt mal meinen Senf auch dazu. Folgendes wird mehr oder weniger dabei rauskommen:

  1. iOS 5 wird es ab sofort in einer Beta Version für Developer geben. Released wird es aber erst im September
  2. iCloud wird eine Mischung aus MobileMe und DropBox werden
  3. iOS Geräte werden ohne physische Verbindung zu iTunes gesichert und upgedated werden können. Allerdings wird das nur im WiFi funktionieren (die Netzbetreiber maulen)
  4. TimeCapsules werden der neue iCloud-Hub in jedem Haushalt werden. Alle Inhalte die in die Wolke sollen, werden auch auf allen “verbundenen” TimeCapsules liegen. Eine zuhause und eine im Büro zb.
  5. TimeCapsules werden iOS Updates aus dem Internet runterladen und dann an die verbundenen iOS Geräte verteilen sobald diese in der Nähe sind. Gegen Aufpreis wird man die Updates in JEDEM Wifi auch aus dem Internet selber beziehen können
  6. Twitter, Facebook und Ping Notifications sind ganz tief in iOS5 integriert.
  7. Notifications werden jetzt mit einer zweiten Zeile der Status Bar angezeigt. Beim drauftippen erscheint der Notification Screen. Beinhaltet auch eine Agenda über anstehende Termine und Todo Listen
  8. iCloud wird gerne eure Musikfiles hosten (vorerst nur die, die ihr im itunes store gekauft habt und noch besitzt!) – mit jedem neu gekauften iOS Gerät ein Jahr lang gratis, danach für 25$ im Jahr.

so… das muss mal reichen… wenn mir noch was einfällt sag ich bescheid :)

Andererseits… in 5 Stunden is eh Keynote ;)

Remotezugriff auf den Mac (und PC) von Überall

Ich kann von überall in der Welt (Internetverbindung vorausgesetzt) auf meine Macs zuhause zugreifen (einer von denen ist permanent eingeschaltet und da bietet sich das dann auch an.

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Was braucht man dazu? Nun. Zunächst ein Konto bei http://www.logmein.com –  ohne dem gehts nunmal gar nicht. Danach: einen mac – oder einen PC – was auch immer euch lieber ist. Es funktioniert nämlich mit beiden Plattformen.

Die Bildübertragung ist schnell (aber natürlich nicht schnell genug, dass man sich ein Video anschauen sollte vom heimatlichen Desktop) – und reicht auch vollkommen dafür aus um schnell mal eine Datei zuhause in die Dropbox zu verschieben oder ein iPhoto-Bild zu versenden oder einen längeren Download anzustarten, oder was auch immer ihr sonst noch alles auf eurem Heim-PC oder mac machen müsst, während ihr unterwegs seid.

Ja, mir ist klar, dass die App einen ganzen Haufen Geld kostet. Aber das Geschäftsmodell ist auch eher mehr die businessige Schiene. Denkt euch die Situation jetzt mit Kunden, statt Heim-PCs – denn so mach ich das auch. Wenn Euer Kunde schnell Remote-Wartung braucht, dann könnt ihr das. Von Überall

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Ich lern dann mal was…

… nämlich Objective-C.

Was?

Objective-C … das ist eine Prorgrammiersprache, verwandt mit C und die Hauptsprache in der iPhone Apps geschrieben werden. Joa. Ich mag jetzt endlich mal meine eigene iPhone App schreiben. Und zwar ne richtige. Mit allem pipapo. Und weil ich nicht Geld in die Hand nehmen will um einen Programmierer zu beschäftigen, lern ichs eben selber.

Ich hoffe das klappt auch.

Zu diesem Zweck hab ich mir nun auch zwei Bücher angeschafft. Auf Deutsch. Ich bin nämlich draufgekommen, dass alle Lernmaterialien, die ich bisher auf Englisch gesehen habe irgendwie viel zu fortgeschritten sind. Was ich brauche ist etwas, das bei “Adam und Eva” oder “kurz nach dem Urknall” anfängt.

T-Mobile zockt bei Gruppen-SMS ab

Ich bin ja schon seit ein paar Jahren eigentlich sehr zufriedener T-Mobile Kunde. Ich zahle brav meine Rechnungen, nutze auch alle mir angebotenen Services und komme fast nie über irgendwelche Freikontingente. Kurzum: Ich bin ein sehr unauffälliger Kunde.

So unauffällig, dass ich selbst es nicht der Mühe wert finde meine eigenen Rechnungen zu kontrollieren.

Das war ein Fehler wie sich jetzt wohl herausstellen soll.

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Lasst Flash endlich sterben.

Adobe hat vor Milliarden von Jahren mal eine Softwarebude namens Macromedia gekauft, welche ein Produkt hatte, dass FLASH hiess.

Und Flash war wozu gut? Um blinkende, musikspielende, gröhlende, total überzogene und unkaputtbare WERBUNG anzuzeigen.

Gut; zugegeben, das war nicht der einzige Sinn und Zweck dessen, aber es ist mittlerweile der Use-Case Nummer EINS bei Adobe Flash. Werbung. Das YouTube irgendwann mal gegründet wurde und Flash als Container für den Videoplayer verwendet hat – sowie die unzähligen Webseiten mit Flash-Intro-Filmchen (na, wer hat nicht auf “skip intro” geklickt in seinem Leben?) waren ja überhaupt der Grund, warum sich Menschen das Flash-Plugin installiert hatten.

Das Problem von Flash. Es hat sich seit gefühlten 50 Jahren nicht mehr verändert. Es ist immer noch der Filmchenspieler, Werbebanner, Intro-Animierer und sonst nichts. Es gibt nicht, was Flash unverzichtbar machen würde. Alles was Flash kann, kann man mit anderen Technologien teilweise schneller aber auf jeden fall “native” und kompatibel umsetzen. (Ich sag jetzt nur mal HTML5)

Also: Geh sterben Flash!

Vor ein paar Jahren kamen die ersten Touchscreen-Geräte (Handhelds, comapq/HP iPaq und wie sie alle heissen) und die konnten schon mit Flash nix anfangen. Wer hat sich damals beschwert? Niemand, weils niemanden interessiert hat wenn eine Minderheit nicht den ganzen Umfang des Netzes nutzen kann. Was hat Adobe getan? Nichts.

Dann kam Apple mit dem iPhone – und auch ohne Flash – wer hat sich zuerst beschwert? Die User. “Wo ist mein Flash?” war in dieser oder anderer Form die häufigste Frage in den Foren. Nun, es gibt kein Flash am iPhone, und wie Steve Jobs erst neulich bestätigt hat: Es wird auch nie Flash am iPhone geben.

Die Gründe, die da so aufgezählt werden, machen schon sinn. Aber der Hauptgrund für mich ist: Wie zum Henker soll man mit einem Finger und einem Touchscreen all die Mausbewegungen nachstellen können, von denen Flash-Applets leben? Das “Hovern” geht aufm Touchscreen schonmal gar nicht, der Rest is auch nur sehr rudimentär möglich.  Also muss ich da Apple wohl recht geben.

Tja. Adobe hat nicht aufgepasst und eine technologische Entwicklung verschlafen. Gute Nacht Flash. Ich werde dich nicht vermissen.